KAILASA Library/KAPITEL 1 – WECHSELWIRKUNGEN/Vergleich – der ÜbeltäterSign in
KAPITEL 1 – WECHSELWIRKUNGEN

Vergleich – der Übeltäter

Wir vergleichen uns ständig mit anderen und fühlen eher öfters als selten, dass das, was die anderen haben oder erreicht haben, mehr ist als was wir haben, und so beginnen wir uns neidisch zu fühlen. Wenn wir nicht fähig sind die Vorzüge der anderen zu ertragen, dann werden wir neidisch. Vergleich ist der Same, und Neid ist die Frucht!

Vergleich und Neid existieren in Wirklichkeit gar nicht! Wir erzeugen sie selber und sprechen dann endlos darüber, wie wir sie überwinden können. Dieses Konzept kann klar verstanden werden, wenn wir den eigentlichen Namen dieses Chakras betrachten, der Vishuddhi heißt.

Shuddhi bedeutet rein. Ashuddhi bedeutet unrein. Vishuddhi bedeutet jenseits von beidem, Reinheit und Unreinheit. Der Name bedeutet daher, dass dieses Chakra niemals unrein werden kann und daher niemals gereinigt werden muss. Deswegen ist das Vergleichen, welches dieses Chakra blockiert, wie ein Schatten ohne Objekt. Es gibt keine Basis für das Konzept des Vergleichens. Es ist einzig ein Produkt unserer Vorstellung.

Eine kleine Geschichte:

  • Ein Mann, der Mitglied einer Musikgruppe war, hatte Auftritte in der ganzen Welt.

Bei einem bestimmten Auftritt entschloss er sich, eine schwarze Perücke für einige Lieder zu tragen, und eine rote Perücke für andere Lieder.

Er wechselte die Perücken und beendete die erste Hälfte des Programms.

Während der Pause kam der Bühnen-Direktor zu ihm in den Umkleideraum und sagte: "Mein Herr, sie sollten für den Rest des Auftrittes nur noch die rote Perücke tragen."

Der Mann war überrascht und fragte ihn warum.

Der Direktor antwortete: "Die Menschen mögen die Stimme des rothaarigen viel mehr als die des schwarzhaarigen Sängers!"

Wir sind so damit beschäftigt ständig Dinge miteinander zu vergleichen, sodass wir niemals Gelegenheit dazu haben, die Dinge so zu sehen wie sie sind! Unser Verstand ist so beschäftigt mit dem Vergleichen, dass er die eigentlichen Eigenschaften von dem verpasst, was er sieht. Wir müssen die vergleichende Verhaltensweise aufgeben um fähig zu sein, die Dinge zu sehen wie sie sind.

Was ist ein Vergleich?

Kann mir jemand sagen, welches die meisten Bereiche sind, wo wir normalerweise vergleichen?

Schönheit Swamiji…

Wohlstand…

Ruhm und Ehre…

Macht, Prestige…

Wissen…

Gesundheit…

Gut, das sind alles Bereiche, wo wir uns normalerweise mit anderen vergleichen, nicht wahr? Wir können diese in vier Hauptkategorien einteilen: Geld, Wissen, Schönheit mit Gesundheit und Status. All unsere Probleme, all unsere Komplexe sind nichts anderes als diese vier Dinge, habe ich Recht?

Nun lasst uns annehmen, dass du all die Menschen in der Welt nach ihrem Vermögen in ansteigender Folge aufreihst. Du bist auch Teil dieser Reihe. Wo würdest du dich einordnen?

Irgendwo in der Mitte, Swamiji…

Genau! Du würdest irgendwo in der Mitte sein, nicht wahr? Du könntest nicht einmal die Leute zählen, die zu beiden Seiten vor und hinter dir in der Reihe ständen. Die Menschen vor dir wären so viele und die Menschen hinter dir wären ebenfalls so viele an der Zahl.

Und die Menschen müssten andauernd ihre Plätze wechseln wegen der Geldmenge, die sich jede Minute ändern würde! Nun musst du dich in deinem Verstand entscheiden, ob du auf die Schlange vor dir schaust und dich neidisch über sie fühlst, oder ob du auf die Schlange hinter dir schaust und dich entspannt und Gott dankbar fühlst! Das liegt in deinen Händen.

Du weißt sehr gut, dass nichts darüber gesagt werden kann, wo du dich in dieser Schlange befindest, aber die Gedanken darüber stören dich die ganze Zeit! Wir sind gejagt von einem Phänomen, das nicht wirklich existiert! Es hat eine negative Existenz!

Lasst mich euch erklären, was ich mit negativer Existenz meine. Nehmt diese Glocke hier, die neben mir steht. Wenn ich diese Glocke entfernen möchte, kann ich sie einfach nehmen und sie außerhalb des Raumes bringen und sie wird nicht mehr hier sein, habe ich Recht? Die Glocke hat eine positive Existenz und deswegen ist es mir möglich dies zu tun. Nun lasst uns annehmen, dass es Dunkelheit in diesem Raum gibt. Könnt ihr die Dunkelheit aus dem Raum zu entfernen um sie draußen zu lassen? Nein.

Aber wenn ich Licht in den Raum bringe, wird die Dunkelheit von alleine verschwinden, richtig? Das kommt daher, weil die Dunkelheit keine positive Existenz hat; sie hat eine negative Existenz. Und weil sie eine negative Existenz hat, können wir sie nicht einfach entfernen.

Auf gleiche Weise hat ein Vergleich keine positive Existenz. Er existiert nur in unserem Verstand; er ereignet sich nur, wenn wir gewisse Gedanken in unserem Verstand pflegen. Da der Vergleich in Wirklichkeit nicht existiert, können wir ihn nicht einfach überwinden, indem wir ihn darum bitten wegzugehen. Du kannst ihn jedoch überwinden, indem du Verständnis von ihm in deinen Verstand bringst, gleichsam als wenn du ein Licht in einen Raum bringst, sodass die Dunkelheit verschwindet.

Auf Sanskrit wird das Wort Illusionen mit Maya übersetzt.

Wir sagen ya ma iti Maya, was bedeutet, das was nicht existiert ist Maya!

Das was nicht existiert, was aber kontinuierlich stört! Das ist die Beschaffenheit von Maya! Du gibst dem einfach Leben, das ist alles. Ein Vergleich ist reine Illusion.

Übernommene Bedürfnisse sind das Problem

Frage: Swamiji, ist es besser dass wir nicht auf irgendeine Seite der Reihe schauen!

Warum sagst du das? Und außerdem, warum solltest du Angst davor haben hinzuschauen? Die Tatsache, dass du Angst davor hast es anzuschauen, zeigt, dass du vor deinem eigenen Verstand wegläufst. Wenn du hinschaust und nicht von dem beeinflusst wirst, was du siehst – dann hast du den richtigen Weg gefunden.

Wenn es dir möglich ist, alles anzuschauen, was du hast und was andere haben und du dich währenddessen erfüllt fühlst, dann wird dieses Chakra in einem energetisierten Zustand sein. Sei dir ganz klar darüber, dass ich absichtlich nicht das Wort "Zufriedenheit" nenne. Menschen sagen oft: "Lerne zufrieden zu sein!" Du kannst niemals lernen, zufrieden zu sein.

Zufriedenheit muss als Ergebnis eines erfahrungsmäßigen Verständnisses der negativen Existenz von Vergleich und Eifersucht erblühen. Sie muss aus einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit heraus für all das erblühen, was dir gegeben wurde. Dies kann dir nicht von außen auferlegt werden. Es muss von innen kommen.

Versuche klar zu verstehen, was dir alles gesagt wurde. Indem du wiederholt der Wahrheit zuhörst, kannst du einen Raum in dir eröffnen, in dem die Wahrheit erfahren werden kann. Jedes Problem trägt die Lösung in sich, wenn du nur bereit dazu bist mit einem ernsten Geist tief hineinzuschauen. Wenn du Vergleich und Eifersucht tief und bewusst anschaust wirst du erkennen können, dass es nicht mehr als ein reines Spiel deines Verstandes ist.

Wenn du alleine Zuhause bist wirst du denken, dass es genug ist, wenn du ein Heim und ein Auto für dich hast. Du wirst dich entspannt bei diesem Gedanken fühlen. Du wirst Momente von Dankbarkeit und Erfüllung fühlen. Nach einiger Zeit, wenn du aus deinem Haus herauskommst und in dein Auto einsteigst und an der Ampel anhältst, was geschieht dann? Ein Mercedes-Benz hält neben deinem Auto an… und dein Verstand schaltet einfach in seinem Denken um. Du beginnst zu denken, dass dein Auto gar nicht so gut ist. Du beginnst zu denken, dass es höchste Zeit ist, ein neues Auto zu kaufen – wenn nicht gar einen Mercedes-Benz.

Nur einige Minuten zuvor warst du glücklich mit deinen eigenen Sachen, aber was ist nun geschehen? Du beginnst einen neuen Wunsch herauszubilden, einen geliehenen Wunsch. Sei dir ganz klar darüber, dass dies nicht dein eigner Wunsch ist. Es ist ein geborgter Wunsch, der jemand anderem gehört. Es ist der Wunsch des Eigentümers des Benz-Autos. So beginnst du die Wünsche der anderen in deinem Verstand auszuarbeiten als ein Ergebnis von Vergleich und Eifersucht bzw. Neid.

Du magst niemals den Bedarf für einen Gefrierschrank in deinem Haus gehabt haben, aber wenn dein Nachbar einen Gefrierschrank kauft, wirst du sofort das Gefühl haben nicht mehr ohne einen auszukommen! Augenblicklich wirst du nur alle erdenklichen Gründe dafür finden, warum du einen neuen Gefrierschrank kaufen solltest. Die ganze Zeit über bist du ohne Gefrierschrank ausgekommen! Nichts hat sich geändert, aber was ist geschehen? Dein Verstand hat mit dem Vergleichen begonnen.

Natürlich wirst du dir niemals eingestehen, ausgeliehene Wünsche zu haben. Es geschieht so subtil in deinem Verstand, dass der Übergang der ausgeliehenen Wünsche unbemerkt vonstattengeht. Es ist ein geschicktes und subtiles Spiel deines Verstandes. Und wir werden immer sagen, dass wir uns nicht um andere kümmern.

Eine kleine Geschichte:

Ein Mann kehrte in seine Nachbarschaft nach fast 10 Jahren zurück.

Er besuchte die Nachbarn mit seinem Freund.

Er war überrascht die vielen Veränderungen vor Ort zu sehen.

Er kommentierte zu seinem Freund: "Wohlstand hat das Gesicht der gesamten Nachbarschaft geändert!"

Der Freund antwortete: "Nein, nicht Wohlstand, sondern reiner Neid."

Die ganze Zeit über versuchen wir die anderen zu übertreffen. Wenn du hinter geborgten Wünschen herjagst, wirst du niemals ein Ende finden, weil, wenn du gerade dabei bist einen von ihnen zu erfüllen, schon ein anderer geborgter Wunsch von irgendwoher auftaucht und du dann erneut wieder in der gleichen Spur sein wirst!

Du wirst am Wetteifern bleiben, weil du nicht in dir selber zentriert bist. Dein Zentrum verändert sich ständig. Dein Zentrum liegt in den anderen Menschen, nicht in dir selber! Und ihr Zentrum ist irgendwo aber nicht in ihnen selbst! Stell dir nur vor wie viel du wetteifern musst, wie viel du hin und her bewegen musst wegen des Einflusses der vielen außerhalb von dir kommenden Gedanken und Emotionen! Du wirst zu einer Puppe.

Ich sage dir: jedes Mal wenn du etwas möchtest, setze dich hin und überdenke ob du es wirklich willst, oder ob du es willst, weil jemand anderes es hat. Mache eine ehrliche Analyse all deiner Wünsche sobald sie auftauchen. Lasse alle deine Prestigeprobleme fallen und führe eine Selbstanalyse durch. Wenn du nicht dein Prestige fallen lassen kannst während du alleine bist, wie kannst du es dann fallen lassen, wenn du mit anderen Menschen zusammen bist?

Wenn du fähig bist nur deine eigenen Wünsche auszuleben, dann wirst du einen friedlichen Tod sterben, erfüllt mit Zufriedenheit, selbst wenn es an einem Bahnsteig ist. Wenn du dein ganzes Leben mit geborgten Wünschen lebst, wirst du niemals wahre Erfüllung erleben, selbst wenn du in einem Marmorhaus wohnst, wirst du nur einen verlängerten Tod haben, hin- und hergerissen und unfähig, dich von deinen geborgten und unerfüllten Wünschen zu befreien.

Im Jainismus gibt es den Glauben, dass, wenn du geboren wirst, dir die gesamte Menge an Nahrung und Energie, die du zu Lebenszeit brauchst, mit gesandt wird. Dies ist ein Weg um auszudrücken, dass was auch immer für wahre Bedürfnisse du während dieses Lebens hast, dich die Existenz mit der Energie ausgestattet hat, um sie zu erfüllen noch bevor du zum Planeten Erde gekommen bist.

Aber wenn du anfängst diese Energie zu verwenden, um geborgte Wünsche zu erfüllen, dann wirst du fühlen, dass nichts mit dir gesandt wurde; dass nichts genug ist. Du fühlst dich müde, verbraucht und frustriert, dass nichts geschieht. So beginnen die Probleme.

Es gibt einen Unterschied zwischen Bedürfnissen und Wollen. Für deine Bedürfnisse ist in gewisser Weise bereits gesorgt. Es ist möglich deine Bedürfnisse zu befriedigen, aber es wird unmöglich sein dein Wollen zu befriedigen, weil es sich ständig ändert und unklar ist. Jedes Mal wenn ein Wollen oder ein Wunsch erfüllt wird, kommen hundert neue Wünsche auf.

Unserer Natur ist ein endloses Begehren zu eigen, weil wir ständig sehen was andere haben und all dies auch für uns selber haben wollen. Du wirst dir das nicht von Anfang an zugestehen, aber wenn du dich selber tief analysierst, wirst du sehen, dass es wahr ist. Dein Verstand spielt so trügerisch und passiv, dass du dem in erster Linie nicht zustimmen kannst.

Zum Beispiel: du bist auf dem Weg in ein Geschäft, um einen Ventilator für dein Haus zu kaufen. Aber auf dem Weg dorthin triffst du einige Freunde, die dir erzählen, dass sie andere Dinge in einem anderen Geschäft kaufen wollen. Sogleich möchtest du auch die anderen Dinge kaufen, und so änderst du deinen Weg und gehst mit ihnen. Dann stellst du fest, dass du nicht mehr genügend Geld hast, um dir deinen Ventilator zu kaufen!

Wenn du zu vergleichen und die Wünsche der anderen auszuleben beginnst, dann wirst du selber in tiefen Sorgen enden, weil du nicht wissen wirst, wo du selber stehst. Messe dich immer mit deinem eigenen Maßstab, niemals aber mit dem Maßstab der anderen. Es ist das Dümmste und Gefährlichste, was du tun kannst.

In einigen Orten von Bharat gibt es Affen-Trainer, die ihren Unterhalt mit dem Training von Affen verdienen. Sie tragen einen Stock mit sich, um den Affen damit zu stoßen, damit er alles macht, was der Trainer möchte. Sie wedeln mit dem Stock herum und rufen: "Tanze Rama! Tanze!" und der Affe wird tanzen! Und sie rufen: "Schlage Räder Rama! Schlage Räder!" und der Affe wird Räder schlagen.

Der Affe wird einfach zur Musik des Stockes tanzen.

Entsprechend erlauben wir einem Stock, Vergleich genannt, unser Leben zu bestimmen. Wird tanzen nach seiner Pfeife und tun Dinge, die wir eigentlich nicht tun wollen, die uns aber von dem Stock diktiert werden.

Es gibt kein Ende beim Vergleichen, kein Ende unserer Erwartungen. Wir verlangen ständig nach mehr, mehr und mehr. Du bist ständig in einem Hamsterrad. Wie willst du dann entspannen und genießen und dich erfüllt fühlen? Und das Ding mit dem Hamsterrad ist, selbst wenn du das Wettrennen gewinnst, du bleibst nur ein Hamster!

Aber irgendwie wirst du in einem Moment erst spät im Leben verstehen, dass selbst Erfolg im Hamsterrad dir keine Erfüllung verschaffen wird; selbst Erfolg führt zu einer tiefen Empfindung von Unzufriedenheit. Das kommt daher, weil du dein Wesen die ganze Zeit über ignoriert hast, während du alle materiellen Wünsche in der äußeren Welt erfüllt hast.

Der Ruf der Unzufriedenheit kommt von deinem Wesen. Wenn du das verstehst, wendest du dich der Spiritualität zu, selbst wenn es zu spät ist. Aber wenn du das nicht verstehst, dann wendest du dich der Depression zu, weil du nicht erkennst wo du verfehlst; du weißt nicht, wo der rote Faden ist; du weißt nicht, wo du ihn verloren hast bzw. was du falsch gemacht hast.

Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen – die Existenz segnet uns allzeit. Es gibt solch eine Fülle! Aber wir sind so gut trainiert in der Disziplin der Unzufriedenheit, dass wir dem gegenüber unempfindlich geworden sind, was wir empfangen. Ständig möchten wir mehr, weil jemand anderes mehr hat, weil das Vergleichen ein unbewusster Prozess in uns geworden ist und weil wir selber nicht wissen, wie ein erfüllendes Leben zu führen ist.

Eine kleine Geschichte:

Ein Mann leistete im Dschungel rigorose Buße, damit Gott vor ihm erschiene.

Gott ließ sich herab und erschien vor ihm. Er gewährte dem Mann um das zu bitten, was er wolle.

Der Mann war überglücklich und sagte, dass er ein Landbesitzer war und all sein Gut verloren habe und dass er sich wünsche, wieder wohlhabend zu werden.

Gott hatte Mitleid mit ihm und sagte, dass am folgenden Tag, wenn der Mann vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang renne, all das Gebiet das er abdecke, ihm gehöre.

Der Mann war sehr, sehr glücklich.

Am nächsten Tag begann er schon vor Sonnenaufgang loszurennen.

Er rannte so schnell er konnte.

Zur Mittagszeit überkam ihn Hunger, doch er kümmerte sich nicht darum und rannte weiter.

Am frühen Abend überkam ihn Durst und Müdigkeit, doch er war angestachelt von dem Gedanken an den nachbarlichen Grundbesitzer, der viele Hektar Land besaß. Ihm kamen Bilder von allen wohlhabenden Zeitgenossen und so rannte er weiter.

Kurz vor Sonnenuntergang fühlte er sich schwindlig und schwach, doch er schaffte noch einige Schritte weiter.

In der Abenddämmerung schwankte er… und fiel tot zu Boden.

Genau so ist es, wie wir alle unser Leben führen. Wir machen ein Rennen ohne anzuhalten und nachzudenken, warum wir überhaupt rennen! Wir rennen, weil jeder andere auch rennt! Shankaracharya beschreibt das sehr schön als "thatha kim, thatha kim", was bedeutet: "Was als Nächstes, was als Nächstes?" Wir denken ständig "was als Nächstes". Das ist es, was uns am Rennen hält.

Eine andere kleine Geschichte:

Chanda Basu wurde angetroffen, wie er weinend auf den Treppen seines Hauses saß.

Sein Freund fragte ihn was los sei.

Er sagte: "Meine Großtante ist gestorben und hat mir all ihren Nachlass überlassen."

Der Freund war erstaunt und sagte: "Aber sie war wirklich alt und nebenbei, sie hat dir all ihren Wohlstand überlassen. Warum weinst du also?"

Chanda antwortete: "Du weißt nicht – die Woche davor starb mein Onkel und hat mir all seinen Wohlstand hinterlassen."

Der Freund war noch mehr erstaunt und fragte: "Aber warum weinst du dann?"

Chanda fuhr fort: "Und die Woche davor starb meine Tante und hat mir all ihren Wohlstand überlassen."

Der Freund konnte nicht verstehen, warum all dies Chanda zum Weinen brachte.

Er fragte: "Chanda, bitte sage mir warum du deswegen weinst?"

Chanda sagte: "Du weißt nicht, aber es gibt keine weiteren Verwandten mehr, die sterben und mir ihren Wohlstand überlassen könnten!"

Natürlich ist das eine übertriebene Geschichte, aber wir sind so, seid euch ganz klar darüber. Wir halten alle Ausschau danach, was wir vom Leben bekommen können, jede Minute. All unsere sogenannte Liebe ist nichts anderes als ein Handel. In einigen Fällen ist es grob und kann von allen durchschaut werden, aber in anderen Fällen ist es subtil und kann nicht einfach wahrgenommen werden. Tatsächlich spielt es sich derart unbewusst ab, sodass du denkst, dass es sich um echte Liebe handelt.

Der eigentliche Grund für das Vergleichen liegt darin, dass wir uns in uns selber nicht erfüllt fühlen; wir fühlen uns nicht glücklich mit all den Dingen, die wir haben. Stellt euch nur mal für einen Tag lang vor, von morgens bis nachts, dass ihr euer Augenlicht verloren habt. Versucht eure Arbeit zu tun, indem ihr eure Augen geschlossen haltet. In nur wenigen Minuten werdet ihr feststellen, dass eure gewöhnliche Arbeit unvorstellbar schwer geworden ist. Warum einen ganzen Tag lang? Nach einigen Minuten wirst du die Schwierigkeit bereits verstehen. Aber nach 24 Stunden wird es solch eine Erleichterung für dich sein, die Augen wieder zu öffnen und die Welt wieder sehen zu können. Du wirst wahrscheinlich dann Gott für dein Augenlicht dankbar sein!

Hast du dich jemals mit Menschen verglichen, die kein Augenlicht haben und dann Gott dafür gedankt, dass du Augenlicht besitzt? Hast du dich jemals spontan dankbar für dein Augenlicht gefühlt? Nein! Warum nicht? Weil du alles dir Gegebene immer als selbstverständlich bzw. garantiert betrachtest. Das ist der Grund. Du denkst: "Es ist sowieso da, lasst uns übergehen zum – was als nächstes."

Wir alle funktionieren um diese drei Achsen: tun, haben und sein. Tun, um zu haben, ohne das Sein zu genießen, ist der Hauptgrund all unseres Elends. Tun wird niemals das Haben einholen! Jedes Mal, wenn wir hart arbeiten um uns einen Wunsch zu erfüllen, dann entstehen neue Wünsche die uns am Rennen halten.

Denkt niemals: "Lasst mich jetzt arbeiten, ich kann später genießen." Denke nicht, dass du später zurückkommen und genießen kannst! Ich sage dir, das wird niemals geschehen. Selbst morgen kommt nur in der Form von heute. Tun sollte zum Sein führen, in jedem Moment, nur dann bist du auf der richtigen Spur.

Verschiebe nicht das Leben! Feiere es! Genieße das Leben – es findet jetzt statt, oder nie. Ständig rennen wir alle in unserem Leben und denken, dass wir später genießen können, aber letztlich enden wir darin zu unserem Begräbnis zu rennen. Wenn du auf die Renn-Spur kommst, dann verlierst du deine eigentliche Fähigkeit zu genießen.

Wie heißt es so schön: "Es liegt mehr Vergnügen im Streben als im Erreichen!" Solange du etwas nachjagst, scheint es so, als wäre es die ganze Welt wert – aber nachdem du es erlangt hast, ist es irgendwie nicht länger wichtig! Wenn du dir selber gewahr wirst und verstehst, was du genau möchtest und nur das alleine zu erreichen versuchst, dann wirst du dich nicht in dieser widersprüchlichen und zerrissenen Situation wiederfinden.

Ramana Maharishi hat sehr schön gesagt:

Adaivadar mun kadugey aanaalum malayaay kaatti

Adainda pin malaley aanaalum kadugai kaattum maya manam

Das bedeutet: "Der Verstand ist die Illusion, die ein Senfkorn so groß wie einen Berg erscheinen lässt, bist es erreicht wird, und wiederum einen Berg so unbedeutend wie ein Senfkorn erscheinen lässt, wenn es dann erreicht wurde!"

Der Vergleich ist die Ursache für derlei Gesinnung. Der Verstand betrachtet einfach alles um sich herum und trumpft auf. Ich bitte euch nicht, all eure Wünsche aufzugeben. Ich bitte euch nicht, nicht zu vergleichen. Ich sage nur, "Bringt Klarheit in euren Vergleich. Bringt Klarheit in euren Neid bzw. eure Eifersucht. Seid euch klar darüber, warum ihr rennt. Rennt nicht, weil andere rennen, das ist alles."

Menschen fragen mich: "Swamiji, wenn wir nicht vergleichen, wie können wir dann erkennen, wo wir stehen?"

Allgemein betrachtet ist immer jemand sich sicher, besser zu sein als du, bei was auch immer du tun magst. Es gibt eine 99,99 prozentige Wahrscheinlichkeit, dass du nicht der weltbeste Ingenieur bist, der schnellste Läufer oder der talentierteste Maler bist. Bedeutet das, dass du die Dinge deswegen weniger genießt? Nur wenn du denkst, dass du weniger genießt als jemand anderes, dann beginnst du weniger zu genießen! In dem Moment wo der Gedanke: "jemand anderes könnte mehr genießen als ich" auftaucht, ändert sich dein ganzer Geschmack. Du wirst unruhig und neidisch.

Siehst du, Armut selber beunruhigt uns nicht. Der Gedanke, dass wir arm sind, beunruhigt uns. Wir mögen ein friedvolles Leben führen so wie wir sind, bis wir den Gedanken entwickeln dass wir arm sind, und dann leiden wir. Und wie entsteht dieser Gedanke? Indem wir andere sehen und uns mit ihnen vergleichen. Wir fühlen so, weil dieser Gedanke direkt unser Ego trifft und wir zusammensinken – wie eine Mango.

Eine kleine Geschichte:

Es lagen an einer Straße zwei Geschäfte einander gegenüber, die die gleichen Dinge verkauften.

Es gab immer eine starke Konkurrenz unter ihnen.

Eines Tages kam der Verkäufer eines Geschäftes aus seinem Laden und hängte draußen ein Schild auf, auf dem stand: gegründet im Jahr 1929.

Der Verkäufer des anderen Geschäfts beobachtete dies von seinem Laden aus.

Am nächsten Tag kam er heraus und hängte ein Schild auf, auf dem stand: Alles frisch am Lager. Keine alten Waren.

Wenn du dich mit anderen vergleichst und daraufhin reagierst, dann bedeutet das, dass du dich selber nicht genügend schätzt. Du reagierst einfach aus deinem zerebralen Verstand, nicht aus Intelligenz. Dein zerebraler Verstand speichert alles, was er sieht und wird zu einer Umrechnungstabelle für dich, durch die du auf unlogische Weise reagierst. Wohingegen deine innere Intelligenz die Dinge sieht wie sie sind, und dann entsprechend fortfährt.

Wenn du nicht das Potenzial verstehst, mit dem du gesegnet bist, wenn du nicht entdeckst dass du dir selber genug bist, dann fühlst du dich automatisch unsicher bei den Dingen in dir, und du beginnst anderen zu folgen.

Buddha sagt: "Nichts existiert außerhalb von Beziehung." Angenommen du wärst der einzige Mensch auf einem neuen Planeten, würdest du dich selber groß oder klein nennen? Hässlich oder schön? Reich oder arm? Sag mir! Du kannst dich selber nichts nennen, habe ich recht? Du wirst einfach du sein! Das ist alles! Verstehe, dass das die Wahrheit ist, selbst wenn du auf diesem Planeten bist.

Jedes Individuum ist einzigartig. Kannst du einen Löwen mit einem Pferd vergleichen? Vergleichen wir uns jemals mit Blumen oder Vögeln oder Bergen? Wir genießen einfach ihre Schönheit, nicht wahr? In gleicher Weise, warum kannst du nicht auch andere Menschen sehen und genießen?

Obwohl Menschen anscheinend gleich aussehen, ist jeder doch einzigartig und wandert auf einem anderen Pfad. Solange du auf deinem Pfad mit voller Konzentration gehst, wirst du in jeder Minute Erfüllung erfahren. Du wirst nicht einmal danach streben, den Pfad einer anderen Person zu betrachten.

Eine kleine Geschichte:

Ein Mann fuhr eine dunkle Dorfstraße entlang, wo es keine Straßenlampen gab.

Er entschied sich, dem Auto vor ihm zu folgen, um sicherzugehen.

Sie fuhren eine Weile so, und plötzlich stoppte das vorausfahrende Auto.

Der Mann fuhr jedoch weiter und stieß mit ihm zusammen.

"Warum hast du nicht signalisiert, dass du anhalten wirst?" schrie er aus seinem Auto.

Der vordere Fahrer streckte seinen Kopf aus dem Fenster und fragte: "In meiner eigenen Garage?"

Wenn du dich auf deine eigene Spur konzentrierst, wirst du dich kontinuierlich entwickeln und deine eigenen Fähigkeiten erweitern. Du musst dich nur mit dir selber vergleichen, niemals mit anderen. Du musst dich nur selber durch dich selber gewinnen, nicht durch andere. Jede Minute des Vergleichs mit anderen ist verschwendete Zeit bezüglich deines eigenen Fortschritts.

Eine andere kleine Geschichte:

Ein Mann rannte ein 1000-Meter Rennen.

Nachdem er etwa 100 Meter gerannt war, sah er zurück und erblickte den Rest der Läufer weit hinter sich. Fröhlich rannte er weiter.

Nach 500 Metern sah er wieder sich um und war glücklich, dass er immer noch das Rennen anführte.

Alle paar Meter sah er nach hinten und gewann schließlich das Rennen.

Wenn der Mann nicht zurück gesehen hätte und sich nur darauf konzentriert hätte schneller zu rennen, hätte er das Rennen in viel kürzerer Zeit gewonnen. Wahrscheinlich hätte er sogar einen neuen Rekord aufgestellt! Ebenso in gleicher Weise in unserem Leben, wenn wir uns immer voll auf unseren eigenen Fortschritt konzentrieren anstatt auf die anderen zu schauen, dann verwirklichen wir unser volles Potenzial. Aber wir schauen andauernd auf andere und versäumen unser volles Potenzial zu entwickeln.

Betrachte und analysiere dich nur selber in einer ruhigen Stunde, wie viel Zeit und Energie du beim Vergleichen mit anderen verschwendest; ich bin mir sicher, mehr als 60%. Speziell können Vergleich und Neid deine Energie unvergleichlich schwächen. Dein Verstand kann total damit beschäftigt sein herauszufinden und auszurechnen, wie die anderen es geschafft haben das zu besitzen was sie haben. Dein Verstand kann damit vollständig aufgeheizt werden. Dein ganzes System kann mit diesen unnützen Überlegungen beschäftigt werden. Du kannst deine Energie in null Komma nichts verschwenden durch Vergleich und Eifersucht bzw. Neid.

Ständig sprechen wir darüber Benzin zu sparen, Wasser und Elektrizität. Aber was ist mit dem Erhalt unserer eigenen Energie? Wie steht es damit, unsere eigene Energie auf angemessene Weise zu nutzen? Warum sind wir unserer eigenen Energie nicht gewahr? Wir betrachten uns selber nicht als mit Energie gesegnet; das ist der Grund. Wir können zwar die Verschwendung äußerer Energiequellen beobachten, weil wir Energie auf materielle Weise betrachten. Wobei wir unsere eigene Energie auf sehr unbewusste Weise verbrauchen und uns dann beschweren, dass uns nicht genügend Energie zur Verfügung steht.

Wenn du deine gesamte Energie für deine eigene Entwicklung genutzt hättest, stell dir nur einmal vor, wie viel du hättest erreichen können. Du hättest dich problemlos entwickeln und genießen können mit einem Gefühl von Befreiung.

Schau, die Sache mit dem Vergleichen ist folgende: du vergleichst dich immer mit dem schwächsten Glied in dir oder deiner Leistung. Das ist das Problem. Warum möchtest du das tun? Messe dich niemals mit dem schwächsten Glied. Du musst dabei nicht egoistisch sein und dich selber als etwas Großes deklarieren. Aber du kannst dir Selbstachtung gewähren und anerkennen, dass du einzigartig bist. Dann würdest du dich nicht auf diese Weise mit dem schwächsten Glied messen.

Wenn du Selbstachtung hast, erkennst du an, dass jeder Einzelne einzigartig ist und verstehst, dass es keinen Sinn macht zu vergleichen. Das ist auch der erste Schritt hin zur Dankbarkeit dafür, einfach nur zu sein!

Eine kleine Geschichte:

Ein König ging einst zu einem Meister, um magische Kräfte zu erwerben, sodass er mächtiger werden konnte als seine benachbarten Könige.

Er saß vor dem Meister und begann ihm den Anlass seines Besuches zu erklären.

Der Meister hörte dem König geduldig zu.

Dann bat er ihn in seinen Garten zu gehen, wo eine Rosenstrauch und Zypern-Gras nebeneinander wuchsen, Seite an Seite. Er sagte ihm: "Sie sind unsere Lehrer. Sie können dir lehren, was du zu lernen hast."

Der König ging in den Garten, sah die beiden Pflanzen und konnte nicht verstehen, was er von ihnen lernen sollte.

Er ging zurück zum Meister und fragte: "Was meinst du damit, Meister? Ich kann nicht verstehen, wie mich die Pflanzen lehren können."

Der Meister ging mit dem König zu den Pflanzen und erklärte: "Dieses Zypern-Gras wächst neben der Rose seit vielen Jahren. Niemals hat es danach gestrebt, wie die Rosen zu werden. Gleichermaßen haben die Rosen niemals erstrebt, wie das Zypern-Gras zu werden. Sie halten sich nur an ihre eigenen Aufgaben jeden Tag zu wachsen und zu gedeihen. Wenn der Mensch das Zypern-Gras gewesen wäre, dann hätte er sich selber mit der Rose verglichen und wäre neidisch darüber geworden, dass die Rose so viel Aufmerksamkeit von den Menschen bekommt. Oder wenn der Mensch die Rose gewesen wäre, dann hätte er das Zypern-Gras neidisch angeschaut, wie friedvoll dieses seine Zeit verbringen konnte, ohne ständig von den Menschen gequält zu werden, indem es täglich gepflückt würde!"

Der Meister sagte: "Das ist die machtvollste magische Kraft, die du erlangen kannst!"

Die beiden Pflanzen gedeihen, weil sie all ihre Energie für ihr eigenes Wachstum nutzen. Nicht einmal ein Jota von Energie wurde dazu verschwendet, das Wachstum der anderen Pflanzen zu analysieren. Die gesamte Energie, die sie zur Verfügung hatten, wurde für ihr eigenes Wachstum genutzt.

In gleicher Weise, wenn du all deine Energie ausgibst um das Rennen mit dir selber zu führen, im Wettbewerb mit dir selber, dann entwickelst du dich sprunghaft. Wenn du zurückschaust und betrachtest, wie weit du dich entwickelt hast, dann wirst du es nicht glauben können. Das ist auch der einzige Weg, ungestörten und dauerhaften Frieden zu schaffen.

Versteht, wie wichtig es ist, "ungestörten" Frieden zu erlangen. Wenn du mit anderen wetteiferst, wirst du kurzzeitigen Frieden erleben, sagen wir am Ende eines erfüllten Wunsches, und dieser Friede wird verschwinden, sobald du auf dem nächsten Abstecher des Vergleichens bist. Andererseits wirst du ungestörten Frieden haben, wenn du nur mit dir selber wetteiferst und dich dadurch stark entwickelst.

Es ist solch eine Befreiung Frieden zu haben, der nicht von anderen gestört werden kann. In dem Moment, wo du dich durch eine andere Person gestört fühlst, bedeutet das, dass es eine Blockade in dir gibt, einen Mangel an Verständnis. Es bedeutet, dass du immer noch von anderen abhängig bist für deinen eigenen Frieden.

Gesellschaft ist die Bezeichnung, die du deinen eigenen Schwächen gibst, deinem eigenen Mangel an Klarheit. Es gibt nicht solch ein Ding wie die Gesellschaft. Der Himmel ist die Grenze, und es gibt nicht solch ein Ding wie den Himmel! Ausdehnung ist Leben; Kontraktion ist Tod. Du bist in dir selber unklar, und deswegen beschuldigst du die Anderen dafür.

Von dem Moment an, da du in dem Zyklus gefangen bist, die Träume der anderen Menschen zu deiner eigenen Realität zu machen, bist du im Konkurrenzkampf gefangen. Vergleich und Neid sind nichts anderes, als die Träume der anderen Leute auszuleihen und sie zu deiner eigenen Realität zu machen. Es bedarf shakti oder Kraft, um im Konkurrenzkampf zu bestehen. Shakti oder Kraft bringt deine Träume in die Realität. Aber die wirkliche Errungenschaft besteht in dem Verständnis, dass die Realität eigentlich dein Traum ist! Und um das zu verstehen bedarfst du keiner Kraft; du brauchst Buddhi oder Intelligenz.

Kraft wird zwar deine Träume in Realität umsetzen, wohingegen Intelligenz dich zum Verständnis führt, dass die Realität dein Traum ist! Intelligenz wird dich verstehen lassen, dass du bereits das bist, was du sein möchtest und dass du nur zu dem erwachen musst, während alles andere, das du in die Realität zu bringen versuchst, nur geliehen und illusorisch ist!