Angstanfälle
Psychologen sprechen von Angstanfällen. Nimm an, du gehst im Dunkeln durch deinen Garten und siehst vor dir ein aufgerolltes Seil. Du beginnst zu zittern, da du es für eine Schlange hältst. Dieser plötzliche Schock, den du erhältst, bevor du erkennst, dass es nur ein Seil ist, nennt man einen Angstanfall. Ein Angstanfall ist wie an einem Rosenstrauch zu rütteln und ihn fast auszureißen. Wenn du lange genug rüttelst, stirbt er.
Es wird behauptet, dass wir jeden Tag und jede Nacht insgesamt sechs bis zwölf Angstanfälle erleiden - im Traum und auch in unserem Wachbewusstsein. Stell dir vor, was unser inneres Wesen mitmacht. Angstanfälle entstehen aus unserer Unbewusstheit. Wenn sie bewusst beobachtet werden, können sie wesentlich reduziert werden.