KAILASA Library/Upanishaden - Akashic Records About Upanishads/GlossarSign in
Upanishaden - Akashic Records About Upanishads

Glossar

Ācārya: spiritueller Lehrer

Advaita: wörtlich "nicht-dual", der Raum zur Erfahrung der Ganzheit, der Unendlichkeit mit dem Kosmos, in welchem jeder unendlich omnipotent und intelligent ist; in dem "alles DU bist" und "DU bist alles"

A

Advaiti: jemand, der in dem Zustand der Nicht-Dualität lebt, sondern Eins ist mit dem Kosmos

Ādi Ṛṣi: ursprünglich Ṛṣi, ein ursprüngliches, perfektes Wesen; Name für Śiva Ādi Guru: der originäre, uranfängliche Meister; Name für Śiva

Ādi Śankara: siehe Śankara Akṣara: ein Alphabet des Sanskṛit Amāvasya: Neumond

Anantanārāyaṇa: (wörtlich: der grenzenlose Lord Nārāyaṇa) der allwaltende Lord Viṣṇu als Unendlichkeit

Annadāna: grosszügige Lebensmittelverteilung als eine Tat der Bereicherung Apauruṣeya: ohne Verfasser oder Autor, von keiner Person geschrieben Apauruṣeyatva: ein Zustand in dem keine Verfasser genannt werden

Ākāśic Records: die kosmischen Aufzeichnungen aller Geschehnisse der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, festgehalten in der Sphäre "akasa". Nur Inkarnationen, die jenseits von Raum und Zeit existieren, können diese Aufzeichnungen unmittelbar lesen, entziffern und die Wahrheiten dieses kosmischen Archivs offenbaren

B

Bhakti: Hingabe, Anbetung, sakrale Gefühle für das Göttliche Bhakta: eine Person, die dem Weg der Hingabe folgt

Bhagavad Gītā: (wörtlich: die Hymne Gottes) einer der signifikantesten sakralen Texte aus dem Hinduismus welcher von Bhagavan Krsna unmittelbar an seinen Anhänger Arjuna kundgegeben wurde; der Text beinhaltet die Essenz der absoluten Wahrheit und die Erfahrung der Befreiung vom Zyklus

der Wiedergeburten;

Bhāgavata Purāṇa: (wörtlich: das ewige, göttliche Geschehen der höchsten Gottheit, "Das alte Buch von Gott"), die kostbarste Philosophie der göttlichen Liebe als Weg und Ziel des Lebens; eine wissenschaftliche geschichtliche Sammlung von Brahmanda, der Erschaffung des Universums, zusammengefasst von Śrī Veda Vyāsa.

Bhārat: der ursprüngliche Name im Sanskrit für das heutige Bharat; auch "Aryavarta" oder "Bharatvarṣa" genannt; die vedischen Texte verehren Bharat als das Land der Götter, in welchem unendlich viele Inkarnationen erscheinen und sie segnen es als das heiligste aller heiligen Länder

Bhāṣya: Kommentar

Brahma sūtra: auch Vedanta sutra; ist eine spirituelle Sammlung von

555 Aphorismen Brahman betreffend; wird Veda Vyasa oder Badrayana zugesprochen. Wörtlich bedeutet es die verschiedenen Lehren von Vedanta in ein logisches systematische Ganzen zu gliedern

Brahmāṇḍa: Kosmos; Makrokosmos

C

Cārvāka: (wörtlich: zustimmende Meinung) meint die Nastika Schule in der vedischen Tradition welche Materialismus, philosophische Skepsis und atheistische Prinzipien gegenüber der Welt betont

Caitanya Mahāprabhu: ein erleuchteter Meister des 15. Jhr., Inkarnation in Bengal, Bharat, der sich der tiefen Hingabe an Kṛṣṇa gewidmet hat

Completion: der Raum oder Zustand der Ganzheit, der Vollkommenheit oder Purnatva, welche als Wahrheit bestätigt, das vom Ganzen die Ganzheit erfahren wird; "Wissenschaft der Vollendung, des Abschließens", gelehrt von THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM

D _____________________________________________________________

Dakśināmūrti: (wörtlich: formlose Gottheit gegen den Süden ausgerichtet) unabhängige Energie von Lord Shiva als der ursprüngliche Meister Adi Guru, welcher Befreiung durch stille Energieübertragung ermöglicht

Darśana: philosia ein neues Wort, das THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM geprägt hat; etwas in einer Vision sehen

Dharma: kosmische und weltliche Ordnung, rechtsschaffendes Leben, das natürliche Gesetz des Kosmos Dig pālakas: Wächter der acht Richtungen

Guru: Lehrer; wörtlich, jemand der den Weg von gu = Dunkelheit ins ru = Licht weist; der jemanden vom Wiedergeburten-Zyklus befreit

Gaṅgā or Gaṅgā Mātā: Göttin in Form jenes Flusses in Bharat, welcher als heiligster und am meisten zelebrierter Fluss in Bharat gewürdigt wird; der Fluss wird als feminine Gottheit angesehen und reinigt Sünden; er ist die Quelle der wohlhabenden Zivilisation des Ganges und pflegt die vedische Tradition

Indra: Anführer aller ewigen Wesen; Devatas = aller kosmischen Energien, die allerhöchste Seele, Gott oder Herr des Universum

I _____________________________________________________________ Īśvara: die allerhöchste Seele, Gott oder Herr des Universum

Iśta Devatā: wörtlich "Schutzgottheit", auserwählte Lieblingsgottheit

Jagat: Universum Jñāna: Wissen, Weisheit Jñānasambandar: Tirujñāna Sambandar, eine Inkarnation im 7. Jhr. in Form eines Kindes in Tamil Nadu, Bharat; es hat Saiva Siddanta, die Verehrung von Siva, wieder ins Leben gerufen Jīva: individuelle Seele

J

Kalki avatār: die zukünftige Inkarnation von Visnu, eine der zehn hauptsächlichen Inkarnationen von Visnu

Karma Kānḍa: der Weg, um die höchste Erfüllung zu erlangen mit 59 Ritualen Kuṇḍalinī: potentielle Energie die jeder Mensch inne hat und im Wurzelchakra 'mūlādhāra' konzentriert ist

M

Madhvā or Mādhvācārya: Inkarnation eines großen Mystikers und Philosophen, der Vaisnavismus begründete; Verehrung von Lord Visnu und Tattvavada, der Philosophie der Realität; ausführliche bhasyas, Kommentare der vedischen Literatur, der Upanishaden und Brahma Sutra Prasthana Madurai: (oder Thirualavai) Stadt in Süd Bharat; ein größeres Pilgerzentrum mit einem Tempel, welcher Meenakshi und ihrem Gefährten Sundareshwara gewidmet ist. Beide sind Aspekte des Gottes Shiva. Die älteste kontinuierlich bewohnte Stadt der Welt mit einer Fülle an vedischer Kultur

Mahādeva: ein anderer Name von Shiva; der Gott der Götter

Mānikkavāsagar: ein Heiliger des 9. Jhr. von Tamil. Er ist bekannt für seine poetischen Verfassungen; er schrieb Tiruvasakam, das sind Saiva Hymnen zur Verehrung von Lord Shiva. Er ist der Hauptautor von Tirumurai, den Schlüsseltexten von Saiva Siddanta

Mantra: buchstäblich 'Was den Weg zeigt'; heilige Silbe, welche kraftvolle Vibrationen erzeugt, sakrale Erfahrungen ermöglicht und heilige Energien hervorrufen kann

Mantra-Dṛiṣtā: Jemand, der die Mantras sehen kann

Maṭḥ: ein hinduistisches Kloster

Matsya avatār: (wörtlich: Inkarnation eines Fisches), die erste Inkarnation von Lord Vishnu der die Gestalt eines Fisches angenommen hat, um Manu von der grossen Flut zu retten und so die vedischen Texte und die menschliche Zivilisation zu schützen

Māyā: das, was nicht Realität ist, jedoch vorgibt wirklich zu sein - ya ma iti maya; gemäß Advaita ist alles Leben Illusion

Mīrā: weibliche Heilige, die eine große Schülerin von Lord Kṛṣṇa war

N

Nārāyaṇa: anderer Name für Lord Viṣṇu

Naimiṣraṇya: das, was nicht Realität ist, jedoch vorgibt wirklich zu sein - ya ma iti maya; gemäß Advaita ist alles Leben Illusion

Nyāya: ein Text der Logik bekannt als Nyaya Darsan, verfasst von dem Weisen Gautam. Der Text erläutert die Wissenschaft der logischen Suche für die absolute Gottheit; er legt fest, dass nur die Gottheit wünschenswert, Erkenntnis würdigend und realisierbar ist Nityotsāḥ: (wörtlich: Nitya-Utsah) ewige Glückseligkeit, Freude

O

Osho: auch Bhagavān Rajneesh; Erleuchteter Meister des 20. Jhr. aus Bharat

P

Parampāras: spirituelle Abstammungslinie welche durch die Meister-Schüler-Aufeinanderfolge weiterbesteht

Patañjali: ein südhinduistischer Weiser und Verfasser der Yoga Sutren, welche die Grundlagen des Yoga-Systems bilden

Pinḍāṇḍa: individueller Mikrokosmos (begrenzter Raum), Gegenteil von Brahmanda oder dem Universum

Prakṛti: Natur, die aktive Energie von Purusa, Bewusstsein

Purāṇa: die außerordentlichen historischen Geschehnisse, Erzählungen der Gottheiten und deren sakralen Erlebnissen Pūrṇimā: Vollmond

Purva Mimāṁsā: : (wörtlich: vorangegangene Anfragen) eine der sechs sad darsanas = Philosophie der vedischen Tradition, welche nur das karma kanda akzeptiert, die Tat als die ultimative Autorität

R

Rāmadāsa: ein Heiliger des 17. Jhr. in Bharat, spiritueller Poet der Maharastra, Verehrer von Lord Rama und Hanuman

Rāmakṛṣṇa Paramahamsa: erleuchteter Meister aus Bengal, lebte im 19. Jahrhundert, sein Wirken wurde durch Vivekananda im Westen bekannt, Inkarnation von Daksinesvar, westliches Bengalen

Rāmānuja or Rāmānujācārya: Gründer des Viśiṣṭādvaita oder dem qualifizierten Nicht-dualistischen Prinzip. Eine Inkarnation, einer der größten Lehrer der Hindu Philosophie

Ṛṣis: erleuchtete Weise, perfekte Wesen, Mystiker welche die Wahrheit sehen

S

Samādhi: höherer Bewusstseinszustand, Zustand von "deine Gedanken", wörtlich: auf dem Weg zu seinem ursprüngllichen Dasein, befreites Dasein Sampradāyas: spirituelle Kongregation im Sanātana Dharma Sanskṛit: der Ursprung aller Sprachen; Devabhasas, die Sprache des Göttlichen, welche auf phonetische Schwingungen basiert

Sanātana Dharma: jene kosmische Ordnung die das gesamte Universum erhält; Menschen, Tiere und Pflanzen unterliegen der Sanatana-Dharma, sie regelt Gesetz, Recht und Sitte sowie ethische und religiöse Verpflichtungen; der infinitive Weg des rechten Daseins (später Hindusimus genannt);

Die stärkste, am höchsten entwickelte, intelligente Darstellung der ultimativen Wahrheit mit dem Potential zur spirituellen Entfaltung. Es ist keine Religion, sondern die komplette Wissenschaft des Lebens, diesseits und jenseits Sanata, Sanatkumāra, Sanātana, Sanakādi Ṛṣis: die vier ewigen Weisen in ihrer Jugend; Verfolger von Siva als Daksinamurti

Sannyāsa: totale Abwendung vom weltlichen Leben; jemand, der sich der Bereicherung anderer widmet, ein Mensch, der alles aufgegeben hat; Mönch oder Entsagender

Sarasvatī Mātā: (wörtlich: Mutter Sarasvati), die Göttin des himmlischen Flusses, verehrt in Rgveda. Sie verkörpert kosmische Weisheit, jnana. Die Rgveda (10.75) nennt Sarasvati zwischen Yamuna im Osten und Sutlej im Westen.

Vedische Schriften wie Manusmrti, Rveda und mehrere Upanishaden wurden von den Rishies aufgezeichnet, das sind vedische Mystiker an ihren Ufern im vedischen Dasein von Brahmavarta

Sat-cit-ānanda:Wahrheit - Erkenntnis - Glückseligkeit

Satcitānandamaya: sich im Zustand von Wahrheit - Erkenntnis - Glückseligkeit befinden

Satsangh: (wörtlich: sich in der Gegenwart von Wahrheit und Güte zu befinden), spiritueller Vortrag der Wahrheit durch einen Meister

Satya: Wahrheit

Satya Loka: ein Ort der Wahrheit, ein Ort an dem Wahrheit praktiziert und gelebt wird

Śava: toter Körper, Leiche

Sāṅkhya: eine der sechs Philosophien im vedischen System, erklärt von Kapila Muni; sie betrachtet das Universum als zwei verschiedene Wirklichkeiten: purusa, das Selbst und prakrti, die Materie

Śad Darśanas:die sechs Philosophien welche die vedische Tradition entwickelt hat: Sankhya, Yoga, Purva Mimamsa, Uttara Mimamsa, Nyaya, Vaisesika

Śaivism: Der grosse Zweig der vedischen Tradition, welche Lord Siva als das ultimativ höchste Wesen anerkennt; all seine Verehrer werden Saivas oder Saivaites genannt und sie tragen heilige Asche und Ruddraksa

Śaṅkara: ein erleuchteter Meister des 8. Jhr.; Verfasser von gelebtem Advaita der geehrt wird, da er Sanatana Dharma wieder ins Leben gerufen hat Siddha: perfected being, whose bio-memory is cooked to perfection.

Śiva: auch Mahadeva genannt, der ultimative Gott der Gottheiten, der Erneuerer in der hinduistisch sakralen Dreiheit. Siva bedeutet "Ergebnis von wohlgewonnener Gesinnung - mangalatva

Śiva Gaṇa: wörtlich eine Gruppe von Wesen, die Siva verkörpern; auch Gefährten von Siva in Kailasa

Śiva Sutras: siehe Vijñāna Bhairava Tantra

Śivoham: (wörtlich: Ich bin Siva); das maha-vakya, mahamantra, welches das "Ich" in dir als Siva deklariert, du bist das ultimative Bewusstsein, das höchste Potential welches du anstreben kannst

Śruti: (wörtlich: das, was gehört wird) bezieht sich auf die ursprünglichen vedischen Texte, die Upanishaden und die Bhagavad Gita; das sind die offenbarten Schriften, die von den Weisen lediglich erlauscht und aufgezeichnet wurden

Stotras: : sakrale hingabungsvolle Hymnen, rezitiert im emotionalen Zustand von bhakti, Hingabe,

Sutras (wörtlich: "Faden") bezieht sich auf Epigramme, auf die kurzen Verse die spirituelle Techniken gewähren

Sapta Ṛṣis: sieben vollkommene Weise welche die Welt mit göttlichen Energien kontrollieren

T

Tāntrik: jemand der zwecks spiritueller Entwicklung esoterische Techniken von Geist-Körper-Sprache praktiziert

Tāraka Vana: die älteste spirituelle Universität in den Wäldern, von den Weisen bewohnt

Tyagarāja: der König der Opfer, auch ein andere Name von Lord Siva Tiruvannamalai: Tempelstadt in Süd Bharat, Ort des heiligsten Berges Arunachala, welcher eine direkte Verkörperung von Lord Siva ist, das spirituelle Zentrum des Kosmos

U

Upaniṣad: sakrale kosmische Offenbarung, welche die Quelle aller spirituellen Texte auf der Erde ist; Upanishaden bedeutet wörtlich: "mit dem Meister verweilen" Upaniṣads.

Uttara Mimamsa: (wörtlich: rückwirkende Anfrage), auch Vedanata genannt, die Essenz der Vedas; eine der sechs Philosophien der vedischen Tradition, die sich mit der Erkenntnis von Brahma als jnanakanada befasst

V

Vaisesika: eine der sad darsana, der sechs Philosophien der vedischen Tradition; vertritt die Auffassung, dass das Universum aus einfachen, nicht mehr teilbaren, minutiösen Teilen besteht

Vani: sakrale Stimme oder Verlautbarung, dass das sichtbare Universum von einem ursprünglichen Bestand von Atom gebildet wurde (janim asatah)

Vedanta: (wörtlich: Essenz oder zentrales Thema der Veden), es beschreibt eine Gruppe von philosophischen Traditionen die sich mit Selbstverwirklichung beschäftigt, um die ultimative Natur der Realität (Brahman) zu verstehen

Veda Mata: die Mutter der Veden

Vijnana: bewusste Realisation der Erkenntnis: "sakrale Erkenntnis"

Vijnana Bhairava Tantra: sakrale Texte, welche eine vertraute Unterhaltung zwischen Lord Siva und seiner Vertrauten Devi oder Sakti widergeben, sie beinhalten 112 Meditationstechniken (dharanas) und offenbaren die Essenz zur Realisation der ultimativen Wirklichkeit

Visnu: höchster Gott in der Vaisnavite Tradition von Sanatana Dharma. Er ist die Energie, welche das gesamte Universum durchdringt und aufrecht erhält, auch Narayana genannt

Vivkananda: bedeutender Schüler und Nachfolger des hinduistischen Meisters Ramakrishna Paramahamsa und Gründer des Ramakrishna Ordens; eine der Schlüsselfiguren bei der Verbreitung des Hinduismus und Yoga in Europa und den USA im 19. Jahrhundert

Y

Yogi: jemand, der vereint ist mit dem Geist-Körper-Wesen der Gottheit oder des Bewusstseins

Yoga: buchstäblich Vereinigung (des Körper – Verstand – Geist Systems):Vereinigung mit der Existenz, dem Bewusstsein, dem Göttlichen

Yoga Sutras: grundlegendes Werk über Yoga, welches Patanjali zugeschrieben wird