KAILASA Library/Living Enlightenment (Gospel of THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM)/Die drei Ebenen der HingabeSign in
Living Enlightenment (Gospel of THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM)

Die drei Ebenen der Hingabe

Man kann drei Ebenen der Hingabe unterscheiden: Die Hingabe des Intellekts, die Hingabe der Emotionen und die Hingabe der Sinne.

Erstens: Hingabe des Intellektes bedeutet, dass man dem Intellekt des Meisters mehr vertraut als dem eigenen Intellekt. Auf dieser Stufe der intellektuellen Hingabe folgst du dem Lebensstil, den dir der Meister zeigt.

Zweitens: Den Emotionen des Meisters mehr zu vertrauen als deinen eigenen Emotionen bedeutet, dass deine Beziehung mit dem Meister über allen anderen Beziehungen steht. Nimm an, dir erscheint Gott und sagt, dass alle Menschen sterben müssten. Er erlaubt dir aber eine Person auszuwählen, die am Leben bleibt. Wen würdest du auswählen? Wählst du den Meister, bedeutet das, dass sich die emotionale Hingabe in dir vollzogen hat.

Natürlich, der Meister kann niemals zerstört werden, aber das ist etwas anderes! Denke niemals, dass er am Leben ist, nur weil du ihn gewählt hast. Er wird am Leben sein, egal ob du ihn gewählt hast oder nicht.

Wenn du fühlst, dass deine Emotionen dem Meister gegenüber stärker sind als alle anderen Emotionen, dann hat die emotionale Hingabe in dir stattgefunden. Sei dir im Klaren, die meisten Menschen bleiben auf der ersten Stufe. Nur zwanzig bis vierzig Prozent bewegen sich weiter zur zweiten Ebene. Der Rest bleibt dort stehen wo sie sind.

Es gibt eine dritte Art der Hingabe, nämlich die Hingabe der Sinne.

Im Leben Krishnas gab es einen schönen Zwischenfall:

Nachdem der grosse Krieg in der Mahabarata zu Ende war, ruhten sich Krishna und Arjuna aus. Krishna sagte: "Hey Arjuna, schau dort sitzt eine grüne Krähe!"

Arjuna antwortete: "Schön, eine grüne Krähe! Krishna sagte: "Dummkopf, sie ist schwarz, nicht grün". Arjuna sagte: "Ja, Krishna, sie ist schwarz und nicht grün!"

Krishna fragte: "Was ist los mit dir? Wenn ich grün sage, sagst du grün, wenn ich schwarz sage, sagst du schwarz. Was ist los mit dir?"

Arjuna sagte: "Krishna, ich will ehrlich sein. Ich weiß nicht, welche Farbe die Krähe hat. Aber als du grün sagtest, sah ich eine grüne Krähe und als du schwarz sagtest sah ich eine schwarze Krähe. Sonst weiß ich nichts."

Sogar die Sinne von Arjuna vertrauten Krishna. Arjuna vertraute den Sinnen Krishnas mehr als seinen eigenen.