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Living Enlightenment (Gospel of THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM)

Produktivität

Definitionen und Verständnis

Eine kleine Geschichte: Ein Chef fragte einen seiner Angestellten: "Warum hast du sechs Monate gebraucht, um diese einfache Aufgabe zu erfüllen?"

Der Angestellte antwortete: " Wegen der verwirrenden Anweisungen, den dauernden Änderungen und der kurzen Arbeitstage!

Der Chef antwortete: "So einen Faulpelz wie dich habe ich gesucht."

Über Produktivität ist viel gesagt und geschrieben worden. Das Wort Produktivität ist in den letzten zwei, drei Jahrzehnten zum Mantra in Betrieben und Organisationen geworden. Durch die Erfindung von Computern und von neuen Kommunikationstechnologien, wie Internet und Mobiltelefon ist die Produktivität in den Betrieben gesteigert worden. Sie musste aber vielfach mit der Gesundheit (physisch und psychisch) und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter bezahlt werden. Wir wollen nun verstehen, was Produktivität ist und wie sie ohne den Nebeneffekt von Stress erhöht werden kann.

Ganz einfach ausgedrückt kann Produktivität so gemessen werden:

Produktivität = Output - Input

Als Output kann man die Anzahl von erledigten Arbeiten einer Person oder eines Teams oder im Falle eines Industriebetriebes die Einnahmen einsetzen. Als Input kann man die Anzahl der für ein bestimmtes Projekt geleisteten Arbeitsstunden und bei einem Industriebetrieb die Herstellungskosten usw. einsetzen.

Verständnis aus der Sicht der östlichen Mystiker - Auswirkung der Engramme auf die Produktivität

Milliarden von Dollars werden weltweit von Unternehmen ausgegeben, um die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern. Das Hauptaugenmerk liegt dabei darauf, die Kenntnisse der Mitarbeiter in

ihrem Tätigkeitsbereich sowie im Umgang mit den neuen Kommunikationstechnologien auf dem neuesten Stand zu halten. Die Unternehmen investieren aber auch in die Verbesserung "weicher Faktoren" wie soziale Kompetenz, Teamfähigkeit usw. Die meisten dieser Trainingsprogramme richten sich an den bewussten Verstand – Handlungen, Verhaltensweisen und Wahrnehmungen, die sich an der Oberfläche befinden. 90 Prozent unserer Gefühle und Verhaltensweisen sitzen aber tief unter der Oberfläche des Verstandes. Sigmund Freud nannte es das Unterbewusstsein.

Wenn wir unseren Verstand auf bewusster Ebene betrachten, gibt es Gedanken und Wahrnehmungen. Aber es gibt tiefere Ebenen, in denen Erinnerung und Wissen gespeichert sind, die wir zur Problemlösung verwenden. Es gibt auch die verschiedensten Emotionen und Erfahrungen, die auf dieser unbewussten Ebene eingebettet sind. Das ist der Aufenthaltsort der Samskaras oder eingravierten Erinnerungen.

Die meisten Trainingsprogramme konzentrieren sich auf den bewussten Verstand. Es werden meist Kenntnisse über bestimmte Fertigkeiten vermittelt. In Wirklichkeit ist es aber so, dass wir auf einem Vulkan von Emotionen sitzen, der jederzeit auszubrechen droht. Diese verborgenen Emotionen sind verantwortlich für unsere ineffizienten und manchmal auch total unlogischen Verhaltensweisen.

Die Samskaras oder eingravierten Erinnerungen mischen sich in unseren Entscheidungsfindungsprozess ein – man kann sie als ineffiziente Teile im Verstand bezeichnen! Je höher die Anzahl der Engramme, desto undurchsichtiger ist unser Gedankenablauf und umso niedriger ist der Output. Mehr Samskaras zu haben, bedeutet mehr Zeit, Leute oder Kosten und die Folge ist eine geringere Produktivität.