KAILASA Library/Living Enlightenment (Gospel of THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM)/Die Wahrnehmung von Raum - ZeitSign in
Living Enlightenment (Gospel of THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM)

Die Wahrnehmung von Raum - Zeit

Wir wollen untersuchen was Raum ist.

1D -, 2D - und 3D - Welten

Nehmen wir ein grundlegendes Element, den Punkt, ein eindimensionales Objekt. Die Spur, die entsteht, wenn ein Punkt in eine Richtung wandert, ist eine Linie.

PunktPunkt erzeugt Linie
Linie

Nun verfolgen wir die Spur, die entsteht, wenn wir die Linie in eine Richtung bewegen. Wenn sie sich in die Längsrichtung bewegt, in der sie sich befindet, wird sie weiterhin nur als Linie existieren. Bewegt sich die Linie aber in eine Richtung die nicht in ihr enthalten ist, entsteht eine Fläche.

LinieLinie erzeugt Ebene
Ebene - 2D-Objekt

Genauso entsteht ein Körper, ein dreidimensionales Objekt, wenn sich eine Fläche oder Ebene in eine Richtung bewegt, die nicht in ihr enthalten ist.

Eine Linie ist also eine unendliche Anzahl von Punkten. Eine Fläche eine unendliche Anzahl von Linien und ein Körper eine unendliche Anzahl von Flächen.

Genauso, wie wir diese höheren Dimensionen aus den niederen Dimensionen hergeleitet haben, können wir die niederen Dimensionen als Teile oder Schnittpunkte aus den höheren Raumdimensionen ableiten.

Ein Punkt zum Beispiel ist der Schnittpunkt von zwei Linien. Eine Linie ist der Schnitt einer Oberfläche.

Eine Oberfläche ist der Schnitt eines Körpers.

Wenn wir das weiterführen, kann man einen Körper als den Schnitt eines vierdimensionalen Körpers betrachten. Unser dreidimensionaler Raum ist der Schnitt

durch einen vierdimensionalen Raum. P.D. Ouspensky erklärt das sehr schön in seinem Buch, "Tertium Organum". Er sagt, dass separate dreidimensionale Körper, wie zum Beispiel der menschliche Körper, Sektionen oder Teile eines vierdimensionalen Körpers sein könnten!*

Er erklärt das mit einem einfachen Beispiel. Nimm an, dass eine horizontale Ebene, parallel zum Boden, die Krone eines Baumes durchschneidet. Nun, auf dieser Ebene erscheinen die Schnittflächen der Äste als separate, nicht miteinander verbundene Phänomene. Jedoch, aus dem dreidimensionalen Raum heraus gesehen, erkennt man, dass es sich um die Schnittflächen eines einzigen Baumes handelt.

P.D. Ouspensky – Russischer Mathematiker und Philosoph, Schüler von Georges I. Gurdjieff