KAILASA Library/Living Enlightenment (Gospel of THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM)/Part 12: Living Enlightenment (Gospel of THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM)Sign in
Living Enlightenment (Gospel of THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM)

Part 12: Living Enlightenment (Gospel of THE SUPREME PONTIFF OF HINDUISM BHAGAWAN SRI NITHYANANDA PARAMASHIVAM)

In dem Moment, in dem du etwas begreifst und darüber nachdenkst, hast du es bereits zur Vergangenheit gemacht. Zu deinem Besitz. Dein Verstand kann dort gedeihen. Also denke immer weiter, jenseits von dem, an das du denken kannst. Sogar wenn du an etwas denkst, an das du nicht denken kannst, löse dich auch davon. Der Verstand wird immer versuchen alles zu begreifen und aufzubewahren, so dass er es langsam wie eine Kuh verspeisen und wiederkäuen kann! Hole also die Dinge, die du bereits begriffen hast, nicht in den Verstand zurück, sondern lass sie immer wieder los.

Was immer du als das Höchste in deinem Leben betrachtest, lass es fallen und weite dein Denken zu etwas Größerem aus. Dann wird dein Verstand automatisch irgendetwas anderes ergreifen. Aber erlaube deinem Verstand nicht, an dieser Idee festzuhalten, lass auch sie los. Dabei wird dein Verstand sagen: "Wenn ich jeden Moment loslassen soll, was wird dann mit mir geschehen? Wo wird es enden?"

Kümmere dich nicht um dieses Ende. Dein Verstand versucht nur irgendetwas zu fassen, indem er dir diese Frage stellt. Dein Verstand verlangt von dir einen Beweis für das Ergebnis noch ehe mit der Übung begonnen wurde. Erlaube es nicht. Das ist der Punkt, wo du betrogen wirst. Verstehe, du fährst ständig fort, jede Grenze zu überschreiten, über jeden Gedanken hinauszugehen.

Meditiere über den wahren Meister, den wahren Kosmos oder den wahren Gott. Du denkst vielleicht, dass du die Essenz von Gott begriffen hast, aber es kann niemals der Fall sein, denn dein Verstand kann den wahren Gott niemals begreifen. Wenn dein Verstand Gott begreifen kann, dann bedeutet das, dass dein Verstand grösser als Gott ist. Deshalb ist das, was du begriffen hast, nicht der wahre Gott, sondern deine Idee von Gott. Lass die Idee fallen und versuche es erneut. Erfasse etwas Größeres als diese Idee.

Versuche ununterbrochen die höchste Wahrheit zu erfassen. Verstehe, wenn du eine bestimmte Idee deines Verstandes wegwirfst, wirfst du nicht nur diese Idee weg, sondern du nimmst auch einen Teil der Struktur deines Verstandes und wirfst ihn fort. Jedesmal, wenn du einige deiner Gedanken anpackst und sie hinauswirfst, werden nicht nur die Gedanken weggeworfen, sondern mit ihnen auch ein Teil der Struktur deines Verstandes. Wenn man mit diesem Wegwerfen ununterbrochen fortfährt, bleibt irgdendwann keine Strukur mehr übrig,! Plötzlich erkennst du, dass das gesamte Gerüst hinausgeworfen

wurde! Dann wirst du die Glückseligkeit des Nicht-Verstandes erfahren.

Visualisierung

Akustische Meditation

Im Zentrum des Tonsturmes Finde das Zentrum aller Laute in dir und transzendiere alle Laute!

Dauer 21 Minuten

Wir befinden uns immerfort in einen Sturm von Tönen und Geräuschen. Geräusche und Töne bewegen sich ständig auf uns zu und umkreisen uns. Aber im Zentrum dieses Tonsturmes gibt es einen stillen Punkt, den wir noch nicht erfahren haben. Durch diese Meditation können wir der Stille inmitten des Tonsturmes gewahr werden.

Setz dich nieder, egal wo. Je geräuschvollerer der Ort umso besser! Such dir einen Platz aus, an dem ständig ein hoher Geräuschpegel herrscht. Es kann ein natürliches Geräusch sein wie das Rauschen eines Baches, ein Wasserfall oder das Brechen der Wellen am Strand. Es kann aber auch ein Bahnhof oder ein Markt sein.

Sitze still. Spüre, wie die Töne von allen Seiten als Tonwellen auf dich treffen. Geräusche fließen aus allen Richtungen zu dir. Fühle dich als das Zentrum aller dieser Lautwellen. Du befindest dich im Zentrum und die Töne fließen zu dir.

Fühle deutlich, dass in das Zentrum, in dem du dich befindest, kein Ton eindringt! Im Zentrum herrscht totale Ruhe. Gäbe es im Zentrum Geräusche, würdest du die Geräusche außerhalb nicht hören können. Die Geräusche treten in dich ein, durchdringen dich, aber sie halten vor dem Zentrum an.

In dir gibt es einen Punkt an dem alle Laute stoppen. Das ist der Punkt, von dem aus alle Laute gehört werden. Versuche die Stelle dieses Zentrums finden.

Wenn du ihn aufspürst, wird sich dein Gewahrsein plötzlich von der äußeren Welt abkehren und nach innen wenden. Du wirst im Zentrum sein, in dem Stille herrscht und kein Laut eindringen kann. Dieser Punkt ist dein Zentrum.

Wenn du einmal diese Stille gehört hast, wird sie nie mehr wieder von Geräuschen gestört werden; du wirst nie mehr von Geräuschen berührt werden.

Wir denken immer, dass wir Laute mit unseren Ohren wahrnehmen. Mit dieser Technik entdeckst du, dass Laute nicht in den Ohren, ja nicht einmal mit dem Kopf wahrgenommen werden. Der Ton wird immer im Nabelpunkt wahrgenommen; das ist das Zentrum des Tones.

Diese Technik kannst du nicht mit Liedern üben, denn deren Texte haben eine Bedeutung für dich und du wirst dich an der Bedeutung festhalten. Deshalb sollten es nur Geräusche sein.